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  • AutorenbildChristian Gastinger

Kreisligist!

Moosen ist mit einem Sieg gegen den TSV Hohenwart in die Kreisliga aufgestiegen. Maximilian Bauer konnte sich mit einem Tor gebührend verabschieden.


Moosen – Happy End für den scheidenden Spielertrainer Maxi Bauer, der in seinem letzten Spiel den SC Moosen am Samstag dank eines hochverdienten 2:0-Erfolgs gegen den TSV Hohenwart in die Kreisliga geführt hat.

Als einige der knapp 450 Zuschauer in Attenkirchen noch ihren Platz suchten, setzte der zahlreich anwesende Anhang aus Moosen schon zum Torjubel an. Nach 35 Sekunden schlug Bauer einen Ball aus dem Mittelfeld in die Tiefe, und Johannes Körbl spitzelte das Leder am Hohenwarter Schlussmann Alexander Bäuerle vorbei Richtung Tor. Allerdings hatte der Ball zu wenig Fahrt, so dass Abwehrspieler Tobias Schäfer rechtzeitig zur Stelle war.

Bäuerle bester Spieler der Hohenwarter – Machte den Moosenern das Leben richtig schwer Diese erste Großchance zeigte Wirkung. Während das Selbstbewusstsein beim SCM stetig stieg, war beim Kreisligisten eine Verunsicherung deutlich spürbar. Nach fünf Minuten hatte Bauer Keeper Bäuerle schon umspielt, doch sein Schuss wurde noch zur Ecke geblockt. Bauer war von der TSV-Abwehr nicht unter Kontrolle zu bringen, und Hohenwart konnte sich bei Bäuerle bedanken, der auch wenig später bei einem Flachschuss Bauers zur Stelle war.

Der TSV-Keeper wurde zum Turm in der Schlacht, und auch Felix Daumoser fand bei einem gefährlichen Flachschuss seinen Meister in Bäuerle. Nach 18 Minuten wäre er bei einer Freistoßflanke von Andreas Forsthuber wohl machtlos gewesen, doch der am langen Pfosten stehende Bauer jagte die Hereingabe drüber.


Beim SCM-Anhang wuchs die Sorge, ob sich die mangelhafte Chancenverwertung rächen würde. Der TSV kam nach 24 Minuten zum ersten Abschluss, doch Nico Prause schoss gut einen Meter vorbei. Als Bauer vier Minuten später aus 14 Metern frei zum Schuss kam, schien die Führung perfekt, doch das Bein Bäuerles rettete zur Ecke. Bauer als tragischer Held? Von wegen: Drei Minuten vor dem Gang in die Kabine löste sich Bauer bei einer Freistoßflanke Daumosers von seinem Gegenspieler und traf zur hochverdienten Pausenführung ins Netz. Nur eine Minute später kam der Torschütze nach einem Konter im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch Bäuerle wehrte glänzend ab.

SC Moosen gibt deutlich den Ton – Hohenwart drängt auf den Ausgleich

In der Pause war die Gefühlslage zwiegespalten. Man hätte ja schon 3:0 führen können. Nach Wiederbeginn ließ der Offensivdrang der Gelb-Blauen deutlich nach, und man zog sich weiter zurück. So hatte Hohenwart zunächst ein optisches Übergewicht, doch der Elf von Spielertrainer Florian Distl fehlten die Mittel. Der TSV versuchte sein Glück fast ausnahmslos mit langen Bällen, die aber nie den gewünschten Abnehmer fanden, so dass auch in dieser Phase die Führung Moosens nicht ernsthaft gefährdet schien.

Erst nach 59 Minuten war SCM-Keeper Julian Walter erstmals gefordert, doch er war trotz seiner Beschäftigungslosigkeit hellwach und wehrte einen tückischen Aufsetzer von Leon Sedlmaier gekonnt zur Ecke ab. 13 Minuten vor dem Ende schnupperte Hohenwart dann mit einer Doppelchance tatsächlich am Ausgleich. Zunächst kam Sedlmaier aus zwölf Metern zum Abschluss, doch Walter bestand auch diese Probe. Noch in der gleichen Minute war seine Prüfung deutlich schwieriger, doch abermals rettete er bei einem abgefälschten Freistoß von Alexander Berger glänzend.

Diese beiden Chancen ließ die Konzentration bei Moosen wieder ansteigen, und in der Schlussphase war man dem zweiten Treffer näher als der TSV dem Ausgleich. Neun Minuten vor dem Ende verlängerte Bauer einen langen Ball mit dem Kopf auf den kurz zuvor eingewechselten Andreas Galler, der an Bäuerle scheiterte.

Zwei Minuten vor dem Ende sollte der Oldie seine Hereinnahme aber dann mit dem entscheidenden Tor rechtfertigen. Nach einem Konter legte Daumoser die Kugel auf Galler zurück. Er nahm Maß und überwand Bäuerle aus 22 Metern mit einem unhaltbaren Schuss ins Eck. Nun war der Jubel auf und neben dem Platz unbeschreiblich.

Jetzt war die Hohenwarter Gegenwehr gebrochen, und als der TSV in der Nachspielzeit das Leder in der Vorwärtsbewegung verlor und der Ball bei Daumoser landete, hätte sich der scheidende Torjäger fast mit einem Traumtor verabschiedet. Er sah, dass Bäuerle weit aufgerückt war und versuchte sich mit einem Weitschuss von der Mittellinie, doch er hatte Pech, dass das Leder nur auf dem Tordach landete.

Wenig später beendete der gute Referee Stephan Wagensohner die Partie, und der frischgebackene Aufsteiger ließ sich von seinen Fans auf dem Rasen gebührend feiern. (Andreas Heilmaier)





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