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SC Moosen holt Florian Leininger als Co-Spielertrainer

Der SC Moosen hat einen neuen Co-Spielertrainer. Torwart Florian Leininger kommt vom Kreisklassisten SV Buch und trifft in Moosen auf einen alten Bekannten.


Andi Galler und Florian "Leines" Leininger beim letzten Volksfestbesuch. (Quelle: Wolfgang Krzizok, Merkur)


Moosen – Florian Leininger ist Kaminkehrermeister. Einer seiner Mitarbeiter ist Andreas Galler. Während Leininger vergangene Saison beim Kreisklassisten SV Buch als Spielertrainer zwischen den Pfosten stand, stürmte Galler für den Ligakonkurrenten SC Moosen. Jetzt sind beide in Moosen vereint. Vor rund drei Wochen hatte Leininger verkündet, dass er den SV Buch verlassen werde. Jetzt folgt sein überraschender Wechsel nach Moosen – als gleichberechtigter Co-Trainer von Spielertrainer Maxi Bauer.


SC Moosen: Florian Leininger mit Spielertrainer Maxi Bauer gleichberechtigt - „Mir ist wichtig, dass wir die Entscheidungen als Gespann treffen“


„Wir waren auf der Suche nach einem zweiten Mann neben mir“, erzählt Bauer. „Und so bin ich jetzt für vorne zuständig und der Leines für die Abwehr.“ Für den 36-jährigen Leininger ist es wichtig, „dass wir alles zusammen machen, dass wir die Entscheidungen als Gespann treffen, auch wenn der Maxi das Training leitet“. Und er fügt schmunzelnd an: „Nur den Hütchenaufsteller mache ich für keinen.“ Er ist sich „ziemlich sicher, dass wir alles auf einen Nenner bringen“. Sein Schwerpunkt als gelernter Torwart liege auf der Defensive.


Wird er dann auch selber im Tor stehen? „Ich denke, das wird ein Mischmasch werden, mal werde ich draußen sein und mal drinnen“, sagt Leininger. Stammtorwart Jonas Gutwirth habe noch Probleme mit der Hand, und daher geht der neue Coach davon aus, „dass ich anfangs im Tor stehe“. Aber er schränkt gleich ein: „Ich muss nicht jedes Spiel machen.“ Trainer Bauer ist der Meinung, „dass wir jetzt super aufgestellt, damit wir unser Ziel erreichen können“. Und das Ziel heißt Aufstieg.


SC Moosen: Klares Ziel ist der Aufstieg - Andreas Galler hängt noch ein Jahr dran


Moosens Spielertrainer ärgert sich immer noch, „dass wir letztlich wegen einem Spiel die Meisterschaft verpasst haben“. Profiteur des Moosener Ausrutschers war der SV Walpertskirchen, der jetzt in der Kreisliga spielt. Aber was macht jetzt eigentlich Andreas Galler, der mit 34 Jahren gerüchteweise seine Karriere beenden wollte? „Ja, das stimmt, der Andi wollte eigentlich aufhören, aber jetzt macht er noch ein Jahr“, erzählt Maxi Bauer. Und Florian Leininger fügt lachend an: „Der Galler hat am Wochenende eh nichts zu tun – und so alt ist er jetzt auch noch nicht.“ (Wolfgang Krzizok, Merkur)


Link zum Bericht von merkur.de

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